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Kundeninformation

Feuchtebestimmer Kern MLB 50-3C

Artikel-Nummer: 10006908;0

OL-Konfigurator für Feuchtebestimmer Kern MLB 50-3C (10006908)

Feuchtebestimmer Kern MLB 50-3C
Dummy
Rundfilter
Dummy
Probenschalen
1306,62
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Lieferzeit 5-10 Werktage

KERN Feuchtebestimmer, Modell: KERN MLB 50-3C

Gehobener Standard bei der Feuchtebestimmung. Überall dort, wo in der Herstellung den Produkten Feuchtigkeit entzogen oder zugesetzt wird, ist die schnelle Bestimmung des Feuchtegehalts von enormer Bedeutung. Bei unzähligen Erzeugnissen ist der Feuchtegehalt sowohl ein Qualitätsmerkmal, als auch ein wichtiger Kostenfaktor. Beim Handel mit industriellen oder landwirtschaftlichen Produkten sowie mit Erzeugnissen der Chemie oder der Lebensmittelbranche, gelten oftmals feste Grenzwerte für den Feuchtegehalt, die durch Liefervereinbarungen und Normen definiert sind.

Produktbeschreibung:

3 Anzeigen für Temperatur, Trocknung in % und Trocknungszeit. Der letzte Messwert bleibt solange im Display stehen, bis er durch eine neue Messung überschrieben wird. Applikationstabelle. Viele Beispiele aus der Praxis in der Bedienungsanleitung. 1 Halogen-Quarzglasstrahler 400 W. 10 Probeschalen inklusive

DKD-Kalibrierung innerhalb von 3 Tagen  Elektromagnetische Kraftkompensation: Spule in einem Permanentmagneten. Für genaueste Wägung.

Serienmäßige Ausstattung: Interne Justierautomatik (CAL): Einstellen der Genauigkeit durch internes motorgetriebenes Justiergewicht. Justierprogramm (CAL): Zum Einstellen der Genauigkeit. Externes Justiergewicht notwendig. Datenschnittstelle: RS 232 C, bidirektional, zum Anschluß von Drucker und PC. GLP/ISO-Protokollierung von Wägedaten mit Datum, Uhrzeit und Ident-No. Nur mit KERN-Druckern. Netzadapter: 230V/50Hz. Serienmäßig Standard D. Auf Bestellung auch in Standard GB, AUS oder USA. Arbeitsschutzhaube serienmäßig, nachbestellbar auf Anfrage. 10 Probenschalen inklusive, optional nachbestellbar.

Optionales Zubehör: Temperatur-Kalibrierset ( best. aus Messfühler mit Auswertegerät), Glasfaser-Rundfilter, Aluminium-Probenschalen (Gebinde zu 80 Stk.)

       
  Justierprogramm CAL: Zum Einstellen der Genauigkeit. Externes Justiergewicht notwendig.  Datenschnittstelle RS-232  GLP/ISO-Protokoll  Wägeeinheiten per Tastendruck umschaltbar  Integriertes Netzteil 230V / 50Hz, Standard DE. Weitere Standards, wie z. B. GB, USA, AUS auf Anfrage.
 
 
Weitere messtechnische Daten
Messbereich Max 50 g
Ablesbarkeit d 0,001 g/ 0,01 %
Reproduzierbarkeit
bei Einwaage 2g
0,24 %
Reproduzierbarkeit
bei Einwaage 10g
0,04 %
Feuchte [%] = Feuchtegehalt (M)
vom Nassgewicht (W)
0 - 100 %
Trockengehalt [%] = Trockengewicht (D) vom (W) 100 - 0 %
ATRO [%] [(W-D):D] x 100 % 0 - 999 %
Temperaturbereich 40 - 160 °C in Schritten zu 1°C
Trocknungsmodi -Standardtrocknung
-Stufentrocknung
-Sanfte Trocknung
-Schnelltrocknung
Abschaltkriterien -Wenn eingestellte Zeit abgelaufen (1 min - 10 h)
-Wenn Gewichtskonstanz pro einstellbarer Zeiteinheit erreicht (1 - 59 sec.)
Messwertabfrage Interwall einstellbar von 1 - 180 sec
(Nur in Verbindung mit Drucker YKB-01N oder PC)
Gesamtabmessungen B x T x H 206 x 333 x 195 mm
Nettogewicht 4,9 kg

 

Allgemeines zur Feuchtebestimmung

Anwendung

Unter Feuchte wird nicht nur Wasser verstanden, sondern alle Stoffe die sich unter Erwärmung verflüchtigen. Dazu zählen neben Wasser auch Fette, Öle, Alkohol, Lösungsmittel, etc...

Um die Feuchte eines Materials bestimmen zu können, gibt es verschiedene Methoden. Die beim KERN MLB verwendete ist die Thermogravimetrie. Bei dieser Methode wird vor und nach dem Erwärmen die Probe gewogen, um aus der Differenz die Materialfeuchte zu bestimmen. Die herkömmliche Trockenschrankmethode arbeitet nach demselben Prinzip, außer dass bei dieser Methode die Messdauer um ein vielfaches länger ist. Bei der Trockenschrankmethode wird die Probe durch einen heißen Luftstrom von außen nach innen erwärmt, um so die Feuchtigkeit zu entziehen. Die beim KERN MLS eingesetzten Strahlung dringt überwiegend in die Probe ein um dort in Wärmeenergie umgewandelt zu werden, Erwärmung von innen nach außen. Ein geringer Teil der Strahlung wird von der Probe reflektiert, diese Reflektion ist bei dunklen Proben geringer als bei hellen. Die Eindringtiefe der Strahlung hängt von der Durchlässigkeit der Probe ab. Bei Proben mit geringer Durchlässigkeit dringt die Strahlung nur in die oberen Schichten der Probe ein, was zu unvollständiger Trocknung, Verkrustung oder Verbrennung führen kann. Aus diesem Grund ist die Probenvorbereitung äußerst wichtig.

Abgleich auf bestehendes Messverfahren: Häufig ersetzt der KERN MLB ein anderes Trocknungsverfahren (z.B. den Trockenschrank), da der KERN MLB bei einfacherer Bedienung kürzere Messzeiten erreicht. Aus diesem Grund muss das herkömmliche Messverfahren auf den KERN MLB abgestimmt werden, damit vergleichbare Ergebnisse erzielt werden können.
  • Parallelmessung durchführen geringere Temperatureinstellung beim KERN MLB als bei der Trockenschrankmethode
  • Ergebnis des KERN MLB stimmt nicht mit der Referenz überein

Probenvorbereitung: Immer nur eine Probe für die Messung vorbereiten. Dadurch wird vermieden, dass die Probe Feuchtigkeit mit der Umgebung austauschen kann. Müssen mehrere Proben gleichzeitig entnommen werden, so sollten diese, in luftdichte Behälter verpackt werden, damit sie sich während der Lagerung nicht ändern. Die Probe gleichmäßig und dünn auf der Probenschale verteilen, um reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten. Durch ungleichmäßiges Aufbringen kommt es zu einer inhomogenen Wärmeverteilung in der zu trocknenden Probe, was unvollständige Trocknung oder die Verlängerung der Messzeit zur Folge hat. Durch eine Aufhäufung der Probe erfolgt eine stärkere Erwärmung an den oberen Schichten, was Verbrennungen oder Verkrustungen zur Folge hat. Die hohe Schichtdicke oder eventuell entstehende Verkrustung macht es der Feuchtigkeit unmöglich aus der Probe zu entweichen. Diese Restfeuchte hat zur Folge, dass so ermittelte Messergebnisse nicht nachvollziehbar und reproduzierbar sind.

Probenvorbereitung für loses Material: Bei losem Material ist keine besondere Probenvorbereitung nötig. Pulvrige und körnige Proben gleichmäßig auf Probenschale verteilen.
Grobkörnige Proben evt. zerkleinern (mahlen, mörsern).

Probenvorbereitung für Flüssigkeiten: Auch hier ist keine spezielle Probenvorbereitung nötig. Zähe und klebrige Proben dünn auftragen. Es empfiehlt sich, Glasfaser-Filter (optional bestellbar) zu verwenden. Gewichtsverluste durch Spritzer kann verhindert werden, indem man die Probe mit einem Glasfaser-Filter bedeckt. Verwendet man Glasfaser-Filter, muss deren Gewicht wegtariert werden.

Probenvorbereitung für Feststoffe: Hier empfiehlt sich eine spezielle Probenvorbereitung. Da die Trocknung, speziell die Trocknungszeit von der Oberfläche sowie von der Dicke der Probe abhängt.

Probenmaterial: Gut bestimmen lassen sich in der Regel Proben mit folgenden Eigenschaften:

  • Körnige bis pulvrige, rieselfähige Feststoffe
  • Thermisch stabile Materialien, welche die zu bestimmende Feuchte leicht abgeben, ohne dass sonstige Substanzen flüchtig werden
  • Flüssigkeiten, die ohne Hautbildung bis zur Trockensubstanz verdampfen Schwierig kann die Bestimmung von Proben sein, die:
    • zähflüssig/klebrig sind
    • beim Trocknen leicht verkrusten oder zu Hautbildung neigen
    • sich unter Erwärmung leicht chemisch zersetzen oder unterschiedliche Bestandteile freigeben

Probengröße/Einwaage: Sowohl Trocknungsdauer als auch erzielbare Genauigkeit werden durch die Probenverteilung wesentlich beeinflusst. Dabei ergeben sich zwei gegenläufige Anforderungen:
Je leichter die Einwaage, desto kürzere Trocknungszeiten sind zu erreichen.

Genauigkeit: Proben größehochniedrig 0.5 g Trocknungszeit Probengrößelangkurz0.5 g
Aber je schwerer die Einwaage, desto genauer wird das Resultat.

Trocknungstemperatur: Folgende Einflussfaktoren sollten beim Einstellen der Trocknungstemperatur berücksichtigt werden

Oberfläche der Probe: Flüssige und streichfähige Proben haben im Gegensatz zu pulvrigen und körnigen Proben eine kleinere Oberfläche, die Wärmeenergie zu übertragen vermag.
Die Verwendung eines Glasfaser-Filters (optional bestellbar) verbessert die Wärmeeinbringung.

Farbe der Probe: Helle Proben reflektieren mehr Wärmestrahlung als dunkle und benötigen deshalb eine höhere Trocknungstemperatur.
Verfügbarkeit flüchtiger Substanzen:
Je besser und schneller das Wasser oder andere flüchtige Substanzen verfügbar sind, desto niedriger kann die Trocknungstemperatur eingestellt werden. Ist Wasser sehr schlecht verfügbar (z. B. in Kunststoffen), muss das Wasser bei hoher Temperatur ausgetrieben werden (je höher die Temperatur, desto höher der Wasserdampf-druck).
Gleiche Resultate zu anderen Feuchtebestimmungsmethoden (z.B. Trockenschrank) lassen sich erreichen, indem Sie die Einstellparameter wie Temperatur, Heizstufe und Abschaltkriterien experimentell optimieren.

Empfehlungen / Richtwerte Standardprobe vorbereiten:

  • Probe wenn notwendig zerkleinern und gleichmäßig in der Aluschale verteilen.
  • Spezielle Proben vorbereiten:
    • Bei empfindlichen oder schwer verteilbaren Prüfmaterialien (z.B. Quecksilber) kann ein Glasfaserfilter(optional bestellbar) verwendet werden.
    • Probe gleichmäßig auf Glasfaser-Filter  auftragen und mit einem zweiten Glasfaser-Filter abdecken.
    • Der Glasfaserfilter kann auch als Schutz bei spritzenden Materialien verwendet werden (jeder Spritzer verfälscht das Endergebnis).

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